Selbstversorgerhütte in Kühtai
 
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Seelesboden

Der Ausflug zum Seelesboden im Mittertal ist unsere "Einstiegsdroge". Der Weg ist auch mit kleinen Kindern kein Problem.
Von der Hütte aus geht man nach Süden taleinwärts (links halten) und trifft alsbald auf die Markierungen, die den Weg zur Dortmunderhütte weisen.

Der Steig überquert auf wackeliger Holzbrücke den Hauptbach und zieht durch einen Dschungel von Legföhren ("Latschen") auf die orographisch (in Fließrichtung gesehen) rechte Talseite. Dort trifft er auf den Theodor-Streich-Weg, der vom Staudamm heraufkommt. Wir folgen nun nicht dem Wegweiser zur "Dortmunderhütte" (Wegkreuzung mit vielen Schildern) sondern wenden uns spitzwinkelig nach taleinwärts (Wegweiser "Mittertalscharte - Bielefelder Hütte"). Der Weg ist ab hier gut präpariert und leicht gehbar. Mäßig ansteigend zieht der Weg dem Talschluss des Mittertales entgegen. Erst kurz vor dem Erreichen des Zieles ist nochmals der Bach zu queren und eine Steilstufe zu überwinden, ehe der Blick auf den Seelesboden frei wird. Hier blühen im Hochsommer die Alpenrosen, ein kleiner Karsee und ebenes Gelände laden zum Verweilen ein.
Beim Seelesboden handelt es sich um die unterste Stufe der "Kartreppe", einer Landschaftsform, die die Gletscher früherer Zeiten hinterlassen haben, und die man im Mittertal gut beobachten kann. Taleinwärts oberhalb des Seelesbodens gibt es nämlich zwei weitere derartige Verebnungen, von denen jede wiederum einen kleinen Karsee trägt. Gletscher gibt es hier heute keinen mehr, einzig die Temperatur des Sees erinnert noch an die Eiszeit.
Am selben Weg kehren wir zur Mittergrathütte zurück oder setzen die Tour fort über die Mittertalscharte zum Wetterkreuzkogel (siehe Vorschlag 4).

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