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Skihütten, Berghütten für Jugendfreizeiten, Klassenfahrten, Schulskikurse, Skitouren, Wandern, Familienfreizeiten. Suchen Sie eine Selbstversorgerhütte für 8 - 60 Personen ?
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Sulzkogel(3016m) |
Mittergrathütte - Balbachalm - Ötz Sulzkogel (3016m) Wetterkreuzkogel über Mittertalscharte Wetterkreuzkogel über Wörgetal |
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Der Sulzkogel stellt eine recht einfache Möglichkeit dar, einen Dreitausender zu besteigen. Bedingt durch die Höhe des Berges treten aber doch Gefahrenmomente auf, die man nicht unterschätzen sollte: Die dünne Luft in dieser Höhe ist für untrainierte ein Handicap, und auch im Hochsommer muss man damit rechnen, stellenweise über Schneefelder gehen zu müssen. Wichtig: Früh aufbrechen! Für die Tour muss man, geht man direkt von der Mittergrathütte aus, 7-8 Stunden einplanen. Will man Zeit und Mühe sparen, kann man auch bis Kühtai fahren, dann sind für die Tour ca. 6 Stunden vorzusehen. Die eigentliche Tour beginnt bei der Talstation der Drei-Seen-Bahn in Kühtai. |
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Am einfachsten ist es, zunächst der Asphaltstraße zu folgen, die zum Finstertaler
Stausee hinaufführt (Für den Verkehr gesperrt!). Oben an der Staumauer
angekommen, folgt man dem gut sichtbaren und markierten Weg am Ostufer
des Stausees. Am jenseitigen Ufer erhebt sich schroff der Zwölferkogel,
der von der Mittergrathütte aus besonders imposant wirkt. Wir wandern
bis ans Ende des Stausees, dort beginnt der Weg steil anzusteigen. Nach
links zweigt der Steig zur Finstertaler Scharte ab (Markierung schlecht
sichtbar). Wir folgen der deutlichen Markierung roter Punkt im weißen
Kreis oder einfach ein weiß-roter Streifen und steigen hinauf zu einem
Wasserfall, an dem wir links vorbei weiter ansteigen. Nach schneereichen
Wintern gelangt man hier meistens schon auf Schnee. Es kann sein, dass
dadurch der Weg und die Markierungen schlecht oder nicht sichtbar sind.
Der Sulzkogel ist aber recht viel begangen, sodass es immer eine deutliche
Aufstiegspur gibt. Falls der Schnee noch vom Winter stammt, kann man gut
darauf gehen und bricht nicht ein. Oberhalb des Wasserfalles lässt die
Steigung wieder nach und der Weg zieht in weitem Bogen nach in
das Kar, das zum Grat unterhalb des Gipfels hinaufführt. Linker Hand wird
der Gamezkogelferner mit seinem kleinen Karsee und einigen kleinen Spalten
sichtbar. Doch keine Angst! Unter unseren Füßen befindet sich kein Gletscher,
sondern nur harmloser Firn. Der Weg führt nun in gleichmäßigem Anstieg
in den Schluss des Kares. Im Hintergrund taucht bereits der Gipfel
des Sulzkogel auf. Der Weg zieht nun steil nach zum Grat hinauf.
Vorsicht bei Schneelage! Allzu glatte Kleidung bietet keine Bremswirkung,
falls man einmal ins Rutschen kommt. Am Grat angekommen, tut sich ein
herrlicher Blick hinunter ins Längental und das Stierkar auf. Für uns
heißt es hier aber, die letzten Kräfte zu mobilisieren, um den Gipfel
zu nehmen, der sich nun rechter Hand auftürmt. Hin und wieder nehmen wir
die Hände zu Hilfe, und werden dafür mit dem herrlichen Rundblick vom
Gipfel belohnt. Bei klarem Wetter können wir nun auf die Zugspitze "hinunterschauen",
die sich am nördlichen Horizont blicken lässt. Die mächtigen Berge im
Süden (Strahlkogel, Breiter Grieskogel) sind allerdings noch höher als
unser Gipfel, aber es gibt ja noch andere Tage.
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